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Deutscher Fernsehpreis 2016: „Keine Sau schaut zu“

„Mit weniger Pomp als bisher“ seien in Düsseldorf die Deutschen Fernseh­preise verliehen worden, berichtet Spiegel online, auf eine Übertragung des gesamten Prozedere im TV sei verzichtet worden. Als Gewinner des Abends gälten das „vielfach ausge­zeichnete ZDF“, die ARD-Litera­tur­ver­filmung „Nackt unter Wölfen“ (UFA Fiction) und die Vox-Serie „Der Club der roten Bänder“ (Bantry Bay Produc­tions). Bester Schau­spieler sei Jonas Nay („Deutschland 83, UFA Fiction, „Tannbach – Schicksal eines Dorfes“, Wiedemann & Berg), als beste Schau­spie­lerin sei Ina Weisse („Ich will Dich“, Constantin) geehrt worden: Deutscher Fernseh­preis: „Ich bekomme einen Preis – und keine Sau schaut zu“ (frei zugänglich)

Auch wenn es „ganz sicher schade“ sei, dass nicht mehr als eine halbstündige Zusam­men­fassung der Gala beim Minisender Einsfes­tival zu sehen sei, hätten sich die Verän­de­rungen hin zu einem Branchen­treff durchaus bezahlt gemacht, findet Alexander Krei bei DWDL.de – alleine schon, weil endlich wieder die klassi­schen Werks­ka­te­gorien Beachtung gefunden hätten: Öffentlich-Recht­liche vorn, Vox überrascht – Die Gewinner des Deutschen Fernseh­preises 2016 (frei zugänglich)

Dass die Gala von den Sendern nicht mehr übertragen wird, sei „ein Jammer“, findet Michael Hanfeld in der Frank­furter Allge­meinen. Barbara Schöne­berger habe „wahnsinnig witzig moderiert“, sie bekomme dafür einen Preis, und „auch sonst treffen viele Auszeich­nungen die Richtigen“: Das müssen die Zuschauer sehen! (frei zugänglich)

Weitere Infor­ma­tionen und alle Preis­träger auf den Seiten des Deutschen Fernseh­preises (frei zugänglich)