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Deutscher Filmpreis: „Zwischen Glamour und Politik, Lobbyarbeit und Qualitätskriterien“

In seinem Artikel zum 60. Deutschen Filmpreis beschreibt Bert Rebhandl in der Berliner Zeitung auch den Hollywodd-Besuch der Bundes­kanz­lerin. Vorläufig gebe es zwischen Hollywood und Berlin noch ein gewisses Gefälle, das in etwa dem zwischen dem Oscar und der Lola entspricht. Die Zuschauer, die heute ab 21.45 Uhr die ARD einschalten, könnten sich ein Bild davon machen, ob die Deutsche Filmaka­demie es inzwi­schen geschafft hat, den Spalt zu schließen, der zwischen Glamour und Politik, Lobby­arbeit und Quali­täts­kri­terien nicht selten klafft.

Es könne gut sein, schreibt Rebhandl weiter, dass Angela Merkel in ihrer Eröff­nungsrede von ihrem Besuch in Hollywood erzählt. Die Kanzlerin habe den ersten Satz zum Fest schon dort gesagt: man darf eben „die Filmwirt­schaft als Wirtschafts­faktor nicht unter­schätzen“. Das sei als Grußwort keineswegs zu dürftig für einen Standort, der zwischen Hollywood in Amerika und Bollywood in Indien schön in der Mitte liegt und mit der Lola auch schon die Vorlage für das künftige Stand­ort­label parat hat: Unser Lollywood (frei zugänglich)

Weitere Infor­ma­tionen auf den Seiten des Deutschen Filmpreises (frei zugänglich)