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Deutsches Fernsehen: „Verweigerung, große Geschichten zu erzählen“

„Im deutschen Fernsehen läuft viel Quatsch“, was nicht so schlimm wäre, „wenn der Fleiß, mit dem dieser Quatsch herge­stellt wird, nicht einher­ginge mit der Verwei­gerung, große Geschichten zu erzählen“, schreibt Alexander Gorkow im Kommentar auf der Meinungs­seite der Süddeut­schen Zeitung (Samstags­ausgabe). Während in den USA das Fernsehen eine Renais­sance des Erzählens schaffe, werde die deutsche Gegenwart tagein, tagaus durch Kommissare erzählt, die auf eine jeweils regionale Wasser­leiche starren: Fernsehen, eine deutsche Kultur­tra­gödie (jetzt frei zugänglich)