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Deutsches Fördersystem „steht wieder einmal zur Debatte“

Am Freitag feiere sich die deutsche Filmbranche bei der Verleihung der Lolas, „der deutschen Oscars“, schreiben Lars-Olav Beier und Martin Wolf im Spiegel: „Doch Regis­seure und Produ­zenten sind abhängig von staat­lichen Subven­tionen“, das deutsche Förder­system stehe wieder einmal zur Debatte: Ehren­werte Gesell­schaft (Spiegel 25 vom 13.6.2015, nicht online zugänglich)

Im Interview in derselben Ausgabe spricht Kultur­staats­mi­nis­terin Monika Grütters, 53, über den Deutschen Filmpreis, den Zustand des deutschen Kinos und eine Frauen­quote für Regis­seure: „Die Filmför­derung in Deutschland ist ein sehr komplexes, gewach­senes System. Verän­de­rungen sind schwierig. Einiges finde ich bedau­erlich: Es gab mal eine mutigere Regis­seur­ge­ne­ration, Künstler wie Werner Herzog, Wim Wenders oder Volker Schlön­dorff. Ich will keinem Regisseur der jüngeren Generation zu nahe treten. Matthias Schweig­höfer, Til Schweiger oder die Macher von „Fack ju Göhte“ und anderen Komödien – sie alle verstehen ihr Handwerk. Das ist gekonnte Unter­haltung. Als Kultur­staats­mi­nis­terin inter­es­siert mich aber viel
mehr noch das künst­le­rische Experiment. „Mehr Experi­mente!“ (Spiegel 25 vom 13.6.2015, nicht online zugänglich)