Allgemeines

Dr. Christoph Palmer: Einvernehmliche Protokollnotizen der Länder können eine „erhebliche Wirkung“ entfalten

Die zunächst zurück­ge­stellte Verein­barung der ARD und der Produ­zen­ten­al­lianz zur Rechte­teilung bei teilfi­nan­zierten Auftrags­pro­duk­tionen tritt nun zum 1.9.2018 in Kraft, das sei eine komplexe Verein­barung, die aber nun starten könne, da die ARD nun „Klarheit über den Rundfunk­staats­vertrag“ hätte, so Dr. Christoph Palmer, Geschäfts­führer der Produ­zen­ten­al­lianz im pro media – Interview (Heft 8/2018, S. 44/45). Im Interview mit dem Fachma­gazin betont Palmer, dass die Rechte­tei­lungs­ver­ein­ba­rungen mit der ARD schon „eine große Innovation“ waren hinsichtlich des Schich­ten­mo­dells für vollfi­nan­zierte Auftrags­pro­duk­tionen und nun durch die Regelungen bei teilfi­nan­zierten Produk­tionen „eine ganz neue Bewegung in die Diskussion“ gekommen sei.

Palmer wünscht sich seitens der Länder eine noch aktivere Schieds­rich­ter­rolle bei den Konsul­ta­tionen mit ARD und ZDF, denn es bleibe noch viel zu tun. Im Interview skizziert er die weiteren Erwar­tungen der Produ­zen­ten­al­lianz an die Sender. Auch zu der Auftrags- und Struk­tur­reform der Länder formu­liert er als Erwartung der Produ­zen­ten­al­lianz, dass Programm­ori­en­tierung „absolute Priorität“ habe, er nennt es „Programm first“ und betont, dass eine Flexi­bi­li­sierung bei den Angeboten und Verbrei­tungs­wegen „nicht zu einer Eingrenzung des Programm­auf­trags“ führen dürfe. Seitens der Produ­zen­ten­al­lianz werde man an den vier Säulen des Programm­auf­trags Kultur, Bildung, Infor­mation und Unter­haltung festhalten.

(nicht frei zugänglich)

Zur gemeinsam mit der ARD veröf­fent­lichten Presse­mit­teilung der Produ­zen­ten­al­lianz vom 25. Juli 2018:

Erwei­terte Rechte­teilung zwischen ARD und Produ­zenten
(frei zugänglich)