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Dreyer will „grundlegende Neuordnung der Spartenfernsehkanäle von ARD und ZDF“

Die rheinland-pfälzische Minis­ter­prä­si­dentin Malu Dreyer, die Mitte Januar von Kurt Beck die Leitung der Rundfunk­kom­mission der Länder übernommen hätte, sei „erstmals mit größeren konzep­tio­nellen medien­po­li­ti­schen Überle­gungen in Erscheinung“ getreten, schreibt Volker Nünning in der Funkkor­re­spondenz. Am 24. Juni habe sie vor den Inten­danten der ARD für eine „grund­le­gende Neuordnung der Sparten­fern­seh­kanäle von ARD und ZDF“ plädiert. Mit diesem medien­po­li­ti­schen Vorstoß wolle sie letztlich erreichen, dass die öffentlich-recht­lichen Sender intensiv mitein­ander darüber beraten, welche Sparten­kanäle sie künftig veran­stalten wollen, um ihren Programm­auftrag für „alle Menschen jeden Alters“ zu erfüllen. ARD und ZDF sollten „zeitnah ein gemein­sames Gesamt­konzept“ vorlegen, dabei sollten die Anstalten auch die Schwer­punkte Kultur und Infor­mation entspre­chend berück­sich­tigen: Input für ARD und ZDF (frei zugänglich)