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Drittsendelizenzen: Sat.1 versucht „Befreiungsschlag“

Um die Meinungs­vielfalt im deutschen Privat­fern­sehen zu fördern, vergäben Landes­me­di­en­an­stalten Sende­zeiten bei den größten Privat­sendern RTL und Sat 1 an unabhängige Produk­ti­ons­firmen, schreibt Bernhard Hübner in den Financial Times Deutschland. Jahrelang hätten die Sender die fremden Anbieter im Programm gedulde, doch nun sei es zum Eklat gekommen. Sat.1 versuche den „Befrei­ungs­schlag“ und provo­ziere damit einen ausufernden Rechts­streit: Ein Eklat für die Quote (frei zugänglich)

Die Sender­gruppe ProSiebenSat.1 ordne die Sende­li­zenzen ihrer Kanäle neu, schreib Michael Hanfeld am Donnerstag in der Frank­furter Allge­meinen. Der Sat.1-Umzug von der Medien­auf­sicht in Rheinland-Pfalz in den Norden sei ein Fanal, das auf „Fragwür­dig­keiten der Mainzer Medien­po­litik“ hindeute: Sat.1 wechselt mit Lizenz nach Hamburg (frei zugänglich)