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DW-Rentenpläne: „Unbehagen über die Halsstarrigkeit der Nimmersatten im öffentlich-rechtlichen Rundfunk“

Die Deutsche Welle wolle die Alters­bezüge von den Gehalts­stei­ge­rungen abkoppeln und stoße auf den erbit­terten Wider­stand der Gewerk­schaften, schreibt Hans-Peter Siebenhaar in seiner Kolumne „Der Medien­kom­missar“ im Handels­blatt. Rund 150 Mitar­beiter des deutschen Auslands­senders hätten am vergan­genen Freitag in Berlin gegen die Pläne der Intendanz protes­tiert. Sollte sich die Deutsche Welle in den Tarif­ver­hand­lungen mit Verdi, dem Deutschen Journa­lis­ten­verband und einigen kleineren Gewerk­schaften durch­setzen, wäre die Signal­wirkung auf die ARD zweifellos groß. Der staat­liche und staatsnahe Rundfunk müsse dringend mit einer Renten­reform beweisen, dass er aus eigener Kraft zu Reformen fähig ist. Denn nicht nur bei FDP und CSU wachse das „Unbehagen über die Halsstar­rigkeit der Nimmer­satten im öffentlich-recht­lichen Rundfunk“: Vorbild für ARD und ZDF? (frei zugänglich)