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Eilige Modernisierung des Rundfunkstaatsvertrags gefordert: Cornelia Holsten im Gespräch

Im Gespräch mit medienpolitik.net äußert sich Cornelia Holsten, Vorsit­zende der Direk­to­ren­kon­ferenz der Landes­me­di­en­an­stalten (DLM) und Direk­torin der Bremi­schen Landes­me­di­en­an­stalt zum Rundfunk­staats­vertrag: „Wenn wir nicht wollen, dass uns automa­ti­sierte Stimmen wie beispiels­weise Alexa von Amazon demnächst die Regeln vorgeben, müssen die Länder den Rundfunk­staats­vertrag eiligst moder­ni­sieren“.
Dazu würden beispiels­weise neue Regeln für Live-Streaming im Internet gehören, aber auch für Platt­formen und Inter­me­diäre.
In dem Gespräch verwies Cornelia Holsten weiter darauf, dass die Landes­me­di­en­an­stalten die Einzigen seien, die medien­re­gu­la­to­rische Verant­wortung übernähmen, ohne staat­licher Aufsicht zu unter­liegen. „Das erlaubt uns, auch mal den Finger in Wunden zu legen bei Themen, an denen sich andere – aus welchen Gründen auch immer – ihre Finger verbrennen würden.“  „Eine konver­gente Medien­ordnung wird immer dringender“

(online frei zugänglich / Das Interview wurde in der promedia-Ausgabe 01/18 erstver­öf­fent­licht.)