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EU-Urheber­rechts­reform: Rechts- und Digital­po­li­tiker der CDU haben sich auf eine gesetzlich verpflich­tende Pauschal­lizenz geeinigt

Die CDU habe nun erklärt, heißt es im Tages­spiegel, „bei der natio­nalen Umsetzung der europäi­schen Urheber­rechts­reform völlig auf den Einsatz umstrit­tener Upload­filter“ zu verzichten. Am Freitag (15.3.) habe es nach Infor­ma­tionen der Deutschen Presse-Agentur geheißen, dass die Rechts- und Digital­po­li­tiker der Partei auf Initiative von General­se­kretär Paul Ziemiak eine Einigung herbei­ge­führt hätten: „Als Grundsatz soll demnach künftig die Regel gelten: „Bezahlen statt Blocken.“ Mit der Verstän­digung will die CDU Befürch­tungen ausräumen, mit dem Einsatz von Upload­filtern drohe Zensur oder ein Ende des freien Internets.“ Zur Einigung heißt es, dass „grund­sätzlich alle Inhalte hochge­laden werden können. Unterhalb einer zeitlichen Grenze sollen Uploads von Lizenz­ge­bühren frei sein. Darüber soll die jeweilige Plattform für urheber­rechtlich geschützte Werke, die einen digitalen Finger­ab­druck – eine Kennzeichnung des Urhebers – besitzen, Lizenzen erwerben.“ Mehr dazu finden Sie im Artikel von

CDU will Reform ohne Upload­filter umsetzen

In der Zeit online dazu: Die CDU hat sich darauf verständigt, auf Upload­filter im Internet zu verzichten. Die EU-Urheber­rechts­reform sieht den Einsatz dieser Software vor.

CDU will auf Upload­filter verzichten

ZEIT: CDU und SPD sind uneins, wie Urheber­rechte im Internet geschützt werden sollen. Die SPD nennt den Vorschlag der Union „unglaub­würdig“ und warnt vor natio­nalen Lösungen.

SPD will europäische Lösung bei Upload­filtern

Bundes­da­ten­schutz­be­auf­tragte Ulrich Kelber: Upload­filter können nur wenige Anbieter entwi­ckeln – das ist aus Daten­schutz­sicht gefährlich

Der Bundes­da­ten­schutz­be­auf­tragte Ulrich Kelber warnt vor den Folgen der EU-Urheber­rechts­reform im Interview von Simon Hurtz in der Süddeut­schen Zeitung:

„Upload-Filter halten wir für falsch und gefährlich“

(Alle frei zugänglich)