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Europäischer Filmpreis 2011 vergeben

Bei einer Gala mit rund 1000 Gästen in Berlin sei am Samstag­abend der 24. Europäische Filmpreis verliehen worden, berichtet die Südedeutsche Zeitung. Die Europäische Filmaka­demie zeichne jedes Jahr den besten Film, die besten Regis­seure, Schau­spieler, Kamera­leute, Drehbuch­schreiber und Filmkom­po­nisten aus. Mit acht Nominie­rungen sei „Melan­cholia“ (DK/S/F/D, deutscher Kopro­duzent Zentropa Inter­na­tional Köln) als Favorit ins Rennen gegangen und in drei Kategorien ausge­zeichnet worden. Für den deutschen Film habe lediglich Wim Wenders mit „Pina“ (D/F, deutscher Produzent Neue Road Movies) einen Preis gewinnen können: Melan­cholia gewinnt als bester Film (frei zugänglich)

Was eine Award-Verleihung wert ist, zu der nicht mal die Sieger kommen, fragt Spiegel online. Beim Europäi­schen Filmpreis hätten Colin Firth und Tilda Swinton – beide als Beste Schau­spieler geehrt – gefehlt, und Lars von Trier, der gleich drei Trophäen „absahnte“. Jenni Zylka erklärt, warum der Filmpreis mehr Achtung verdient: „Ich soll Ihnen freundlich winken“ (frei zugänglich)

Glanz und Glamour hätten sich bei der Filmpreis-Gala in Berlin zwar in Grenzen gehalten, schreibt Jan Schul-Ojala im Tages­spiegel, die Liste der Preis­träger mache aber Hoffnung für den europäi­schen Film und für Europa: Was das aktuelle Kino über den Zustand Europas verrät (frei zugänglich)

In der Berliner Zeitung fragt Anke Westphal, wie Filmfunk­tionäre das europäische Kino würdigen, „wenn uns genau dieses Europa gerade um die Ohren fliegt“: Für ein Europa der Herzen (frei zugänglich)

Wer Glamour sucht, schaue besser nicht auf die Verleihung des Europäi­schen Filmpreises, schreibt Cristina Nord in der tages­zeitung, „aber die ausge­zeich­neten Filme sind gut“: Freundlich winkt die Ehefrau (frei zugänglich)

Weitere Infor­ma­tionen und die Liste der Preis­träger auf den Seiten der Europäi­schen Filmaka­demie: THE 24th EUROPEAN FILM AWARDS: WINNERS (frei zugänglich)