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Fall Foht: 200.000-Euro-Vertrag mit Just for Fun?

Namen, die immer wieder auftauchten, wenn es um den Fall des einstigen MDR-Unter­hal­tungs­chefs Udo Foht geht, seien die des TV-Moderators Carsten Weidling, seines alten Schul­freunds René Bohacek und deren Firma Just for Fun, schreibt Chris­tiane Kohl in der Süddeut­schen Zeitung: „Nach Meinung der Ermittler könnten sie eine zentrale Bedeutung haben in dem seltsamen Spiel, das der im Sommer vom Dienst suspen­dierte Fernsehmann Foht bei dem Sender trieb.“ Für die MDR-Vorabend­sendung „Wir sind überall“ solle Weidling von Foht „selbst­be­wusst“ Zahlungen gefordert haben, wie Beobachter berich­teten. „Könnte der braun­ge­brannte Moderator etwas gegen Foht in der Hand haben?“

Noch kurz vor seiner Suspen­dierung habe Foht mit Weidling einen neuen Vertrag abgeschlossen, schreibt Kohl weiter. Sollte der Vertrag – „alles in allem“ mit einem Vertrags­vo­lumen von etwa 200 000 Euro – rechts­wirksam sein, dürfe der MDR noch einiges zu bezahlen haben: Wir sind überall (frei zugänglich; SZ vom 08.11.2011 – Medien­seite)