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Fernsehen, ehemals demokra­tischstes Medium – wird zum Luxusgut? / Die Bezahl­schranke wird zum sozialen Selek­ti­ons­kri­terium.

Der Poker um die Fernseh­rechte der Champions League beschäftige schon die Politik. Das ehemals demokra­tischste aller Medien, das lineare Fernsehen verliere an Bedeutung und dadurch, dass Streaming-Dienste die ganze Wertschöp­fungs­kette übernehmen würden, bedrohten sie das Geschäfts­modell tradi­tio­neller TV- und Kinopro­duk­tionen. Damit verbunden sei nicht nur ein Abfluss von Werbe­geldern sondern auch eine Macht­ver­schiebung. Die Techno­logie-Konzerne bestimmten zunehmend, was auf Sendung gehe. Und was gezeigt werde, schreibt Adrian Lobe auf medienwoche.ch. Fernsehen wird zum Luxusgut