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FFA-Finanzierung: Kuchenreuther gegen Vorbehaltszahlungen

Der Präsident der Spitzen­or­ga­ni­sation der Filmwirt­schaft (SPIO), Steffen Kuchen­reuther, appel­liere eindringlich an die Filmbranche und insbe­sondere an die Kinobe­treiber, „nicht wieder gut zu machenden Schaden“ von der FFA abzuwenden, meldet Blickpunkt:Film. „Sollten die Vorbe­halte einer großen Anzahl von Einzahlern nicht zurück­ge­nommen werden, droht das Ende der Filmför­derung durch die FFA, angefangen von Zusatz­kopien für Kinos in kleinen Orten bis hin zur Referenz­för­derung für schon begonnene große Filmvor­haben.“ Zu den Vorbe­halts­zahlern zählten mit CineStar, CinemaxX, Kinopolis und UCI mittler­weile vier der fünf großen Ketten, aus Reihen der Cineplex-Betreiber soll sich rund ein Drittel entschlossen haben, Wider­spruch einzu­legen, berichtet Blickpunkt:Film weiter. Dank der weiter vorbe­haltlos geleis­teten Zahlungen der öffentlich-recht­lichen Sender sollen Mittel für die Projekt­film­för­derung im gewohnten Rahmen zur Verfügung stehen, Referenz­mittel seien jedoch nach unbestä­tigten Berichten bereits bis auf Weiteres einge­froren: SPIO-Präsident drängt auf Rücknahme von Vorbe­halten

Der Offene Brief im Wortlaut auf den Seiten von Filmecho|Filmwoche: Bekenntnis zur Filmför­derung (frei zugänglich)