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FFA-Geschäftsbericht 2009: Vorbehaltszahlungen sorgen für gesunkene Fördersummen

Die Filmför­de­rungs­an­stalt (FFA) in Berlin habe im Geschäftsjahr 2009 Einnahmen in Höhe von 76,1 Mio. Euro (Vorjahr: 72,7) verzeichnet, meldet filmecho/filmwoche. Davon seien Förder­mittel in Höhe von 51,4 Mio. Euro (2008: 62,4) an die deutsche Film-, Kino- und Video­wirt­schaft ausge­zahlt worden. Dies belege der aktuelle Geschäfts- und Förder­be­richt 2009, den die FFA jetzt vorgelegt hat: FFA förderte Filmwirt­schaft mit 60,1 Mio. Euro (frei zugänglich)

In dem FFA-Geschäfts­be­richt 2009 spiegelten sich „natur­gemäß“ deutlich die Vorbe­halts­zah­lungen aus der Kinobranche wider, meldet Blickpunkt:Film. Obwohl die Einnahmen im bilan­zierten Zeitraum gegenüber dem Vorjahr um 3,4 Mio. Euro auf 76,1 Mio. Euro gestiegen seien, hätten aufgrund der notwen­digen Rückla­gen­bildung letztlich 11,5 Mio. Euro weniger an Förder­mitteln zur Vergabe zur Verfügung gestanden, insgesamt rund 60,1 Mio. Euro: FFA: 11,5 Mio. weniger für Förderung

Aufgrund des Umsatz- und Absatz­an­stiegs durch den Verkauf von Bildton­trägern (DVD und Blu-ray) im vergan­genen Jahr sei die Filmabgabe der Video­wirt­schaft ("Video­abgabe") um 7,67 Prozent gestiegen, meldet Video­Markt. Hätten die abgabe­pflich­tigen Programm­an­bieter 2008 an die Filmför­de­rungs­an­stalt rund 18,159 Mio. Euro abgeführt, habe das Aufkommen 2009 bei 19,552 Mio. gelegen: Video­wirt­schaft führte 2009 mehr Geld an FFA ab
 
Zur Presse­mit­teilung auf den Seiten der FFA: FFA-Geschäfts­be­richt 2009: 60,1 Mio. Euro für die deutsche Filmwirt­schaft (frei zugänglich)

Direkt zum FFA-Geschäfts­be­richt 2009 (Link auf PDF-Dokument, frei zugänglich)