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FFA-Halbjahresstatistik: Rekordumsatz trotz Besucherrückgang

Von 486 Filmen, die im ersten Halbjahr 2010 in den deutschen Kinos gestartet wurden, seien 14 in 3D gewesen, berichtet Blickpunkt:Film zur FFA-Halbjah­res­sta­tistik. Das entspreche einer Quote von 2,9 Prozent, die aber 15,3 Prozent der Kinobe­sucher gehabt hätten. Wegen der höheren Ticket­preise für 3D-Filme sei der durch­schnitt­liche Preis für eine Kinokarte um 85 Cent auf 7,34 Euro angestiegen, was insgesamt zu einem Einspiel­an­stieg um etwas mehr als fünf Prozent auf einen Rekordwert von 443,1 Mio. Euro geführt habe: „Natürlich hat die Lust auf 3D-Kino zu dem insgesamt zufrie­den­stel­lenden Ergebnis entscheidend beigetragen“, wird FFA-Vorstand Peter Dinges zitiert, der gleich­zeitig betone, dass das Kino erneut einer Fußball-WM und dem strah­lenden Sommer­wetter haben trotzen können. Für das laufende zweite Halbjahr neige Dinges zu „verhal­tenem Optimismus“, wobei das Rekord­ergebnis des Vorjahres nur schwer zu toppen sein werde: Fast jeder sechste Kinobe­sucher in 3D-Vorstellung

Der Markt­anteil deutscher Filme habe nach den beiden vorher­ge­henden Rekord­halb­jahren mit 20,3 Prozent das dritt­beste Halbjah­res­er­gebnis seit Beginn der FFA-Aufzeich­nungen im Jahre 1991 erzielt, teilt die FFA mit. Insgesamt hätten sich im ersten Halbjahr 12 Millionen Kinobe­sucher einen deutschen Film im Kino angesehen, darunter seien auch wieder zwei Besucher­mil­lionäre: Rekord­umsatz trotz Besucher­rückgang / FFA legt Halbjah­res­zahlen der deutschen Kinowirt­schaft vor (frei zugänglich)