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FFG-Verhandlung: Verfassungsgericht gibt Termin bekannt

Nachdem Blickpunkt:Film den Termin bereits am 8. August gemeldet hatte, habe das Bundes­ver­fas­sungs­ge­richt jetzt eine Presse­meldung veröf­fent­licht, wonach sich der Zweite Senat am 8. Oktober in einer mündlichen Verhandlung mit dem Thema „Filmför­derung“ beschäftige, berichtet Filmecho/Filmwoche. Die Beschwer­de­führer sei „bekann­ter­maßen“ die United Cinemas Inter­na­tional Multiplex GmbH (UCI) mit drei Schwes­ter­ge­sell­schaften, die sich in einem Ausgangs­ver­fahren erfolglos gegen Abgaben­be­scheide der Filmför­de­rungs­an­stalt für das erste Halbjahr 2004 gewandt hätten: UCI-Klage wird im Oktober verhandelt

Betreiber großer deutscher Kinos der UCI-Gruppe wollten heimische Filmpro­duk­tionen nicht länger finan­ziell unter­stützen und wehrten sich gegen Filmför­de­rungs­ab­gaben, berichtet Spiegel online. Ihr Argument sei, dass sie vor allem US-Filme im Programm hätten. Nun solle das Bundes­ver­fas­sungs­ge­richt entscheiden: Filmför­derung: Bundes­ver­fas­sungs­ge­richt prüft Kino-Abgabe (frei zugänglich)

In der Presse­mit­teilung des Bundes­ver­fas­sungs­ge­richts heißt es, in der mündlichen Verhandlung werde auch zu erörtern sein, ob die Entschei­dungs­tä­tigkeit der Filmför­de­rungs­an­stalt ausrei­chend demokra­tisch legiti­miert ist: Mündliche Verhandlung in Sachen „Filmför­derung“ (frei zugänglich)