[Archiv] News bis 31.12.2021

Filmfestival in Marrakesch / Deutsches Drama gewinnt / Jurymitglied Daniel Brühl: Netflix könnte „weltweit Programmkinos vor der Schließung retten und dort Eigenproduktionen zeigen“

Jurymit­glied Daniel Brühl verblüffe in Marra­kesch mit einer Anregung: „Vielleicht ist das zu idealis­tisch gedacht, aber Netflix könnte doch, um Sympa­thie­punkte zu sammeln, weltweit Programm­kinos vor der Schließung retten und dort Eigen­pro­duk­tionen zeigen.“ Zum Filmfes­tival unter der Leitung von Christoph Terhechte schreibt in der Frank­furter Allge­meine Zeitung (13.12.2018, Feuil­leton von Marco Schmidt)

Ein Höhepunkt des Festivals sei weiterhin ein Publi­kums­ge­spräch mit Martin Scorsese gewesen. Aus dem Artikel: „..der meinte, das klassische Kino sei am Ende seines Weges angelangt. Er habe mehr als fünf Jahre lang vergeblich versucht, in Hollywood Geld für seinen neuen Film „The Irishman“ mit De Niro und Al Pacino in den Haupt­rollen aufzu­treiben: „Die Leute von Netflix waren die Einzigen, die das Risiko eingehen wollten. Sie haben mich gerettet.“

Bevor das Kino stirbt, verbindet es Völker (nicht frei zugänglich)

Die 14. Ausgabe des Marra­kesch Inter­na­tional Film Festivals fand vom 5. bis 13. Dezember 2014 statt.

Euronews.com: Deutsches Drama „Joy“ gewinnt auf dem Filmfestival in Marrakesch den Goldenen Stern für den besten Film

Das deutsche Drama „Joy“ gewinnt auf dem Filmfes­tival in Marra­kesch den Goldenen Stern für den besten Film. Es ist der zweite Spielfilm der Regis­seurin Sudabeh Mortezai, die als Tochter irani­scher Eltern in Ludwigsburg geboren und in Wien aufge­wachsen ist.

Deutscher Film gewinnt in Marra­kesch (frei zugänglich)