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Frankfurter Allgemeine: „Produzent möchte man nicht sein in diesen Tagen“

„Beim Münchner Filmfest herrscht Unter­gangs­angst“, berichtet die Frank­furter Allge­meine. Im Rahmen des tradi­tio­nellen ZDF-Empfangs sagte Matthias Esche, Geschäfts­führer der Bavaria, im Zusam­menhang mit der Schau­spie­ler­de­mons­tration vom Sonnabend dem Blatt: „Viele Produ­zenten haben den Ernst der Lage noch nicht begriffen. Es wird immer weniger Aufträge von den Sendern geben. Die Öffentlich-Recht­lichen sparen, und bei den Privaten wird das angeb­liche Plus bei der Werbung auch nicht in neue Serien und Filme inves­tiert."

„Produzent möchte man nicht sein in diesen Tagen“, heißt es in dem Artikel weiter. Der ZDF-Fernseh­spielchef Reinhold Elschot sei mit der Berufs­sparte bei seiner „launigen Ansprache hart ins Gericht“ gegangen: „Ihr von der Produ­zen­ten­al­lianz habt das ZDF in Sachen Champions-League-Erwerb sehr unfair attackiert. Seien Sie aber alle versi­chert, dass wegen der Champions League, die für unser Haus von größter, strate­gi­scher Bedeutung ist, nicht ein Film weniger gedreht wird.“ Kein Geld, viele Klagen (FAZ, 30.06.2011, Nr. 149 / Seite 39 – Medien)