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Gebühreneinnahmen: „Historischer Rekord“ beim ZDF

Die neue Rundfunk­gebühr beschere ARD und ZDF mehr Geld als bisher angekündigt, schreibt Hans-Peter Siebenhaar im Handels­blatt. Aus dem Haushaltsplan des ZDF gehe hervor, dass der „Gebüh­ren­rundfunk“ 2014 mit jährlichen Mehrein­nahmen von 100 Millionen Euro rechnen könne.  Im Haushaltsplan des ZDF sei auf Seite 37 aufge­listet, dass ein Anstieg des ZDF-Anteils der Rundfunk­ge­bühren von 24,962 Millionen Euro im kommenden Jahr erwartet werde. Somit nehme des ZDF im Jahr 2014 allein 1,766 Milli­arden Euro an Rundfunk­ge­bühren ein – „ein histo­ri­scher Rekord“.

In seinem Haushaltsplan kalku­liere das ZDF für die Sport-Programm­di­rektion mit 147 Millionen Euro mehr, so Siebenhaar weiter. Die Sport­pro­gramm­kosten stiegen somit nächstes Jahr auf das histo­rische Allzeithoch von 328 Millionen Euro: Die große Täuschung (frei zugänglich)

Im Vergleich dazu fielen die Ausgaben für den Kinofilm unter die Rubrik „Klecker­be­träge“, heißt es bei Blickpunkt:Film. Laut ZDF-Angaben vom März gebe der Sender einen „deutlich zweistel­ligen Millio­nen­betrag“ für Kinoko­pro­duk­tionen aus. In der Summe enthalten seien Aufwen­dungen für Landes­för­de­rungen, Gelder für die Debüt­reihe „Kleines Fernseh­spiel“, Finan­zie­rungs­be­tei­li­gungen aus dem Kinder- und Jugend­be­reich sowie Kopro­duk­ti­ons­bei­träge der Haupt­re­daktion Fernsehfilm: ZDF steckt Mehrein­nahmen in Sport­rechte