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Gebührenreform: Auswirkungen unklar

Die ARD erwarte durch die Reform der Rundfunk­gebühr keine Mehrein­nahmen, sondern bereite sich langfristig weiter auf einen deutlichen Rückgang bei den Erträgen vor, berichtet die Funkkor­re­spondenz. Speku­la­tionen, den öffentlich-recht­lichen Sendern könnten durch die ab Januar 2013 geplante Haushalts­abgabe bis zu 1 Mrd Euro mehr zufließen als derzeit, habe der ARD-Vorsit­zende Peter Boudgoust „völlig abwegig“ genannt: ARD: Keine Mehrein­nahmen durch neue Haushalts­abgabe (frei zugänglich)

In manchen Blättern werde dagegen dem öffentlich-recht­lichen Rundfunk durch die Reform des Gebüh­ren­mo­dells ab 2013 ein warmer Geldsegen prophezeit, schreibt Steffen Grimberg in der tages­zeitung. Eine Milliarde mehr als die heute rund 8 Milli­arden Euro pro Jahr seien für ARD, ZDF und Deutsch­land­radio drin, wenn aus der bisher ans Gerät gekop­pelten GEZ-Gebühr die Bezahl­pflicht für alle Haushalte werde. Wie sich die neue Rundfunk­gebühr aber genau auswirkt, wisse derzeit niemand. „Diverse Details der schönen neuen Gebüh­renwelt“ seien von der Politik noch gar nicht genau geklärt: Weg mit den Ü-Wagen! (frei zugänglich)