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Georgia: Gesetzentwurf gefährdet Einnahmen aus Filmproduktionen

Im vergan­genen Haushaltsjahr seien im US-Bundes­staat Georgia 248 Filme und TV-Produk­tionen gedreht worden, was dem Staat 1,7 Milli­arden Dollar (1,5 Milli­arden Euro) an direkten Einnahmen einge­bracht habe, berichtet die Süddeutsche Zeitung. Jetzt machten zahlreiche Vertreter der US-Medien- und -Filmbranche Front gegen einen aus ihrer Sicht homose­xu­ellen-feind­lichen Geset­zesplan. Dem Protest hätten sich bis Donnerstag unter anderem die Konzerne Disney und Time Warner sowie eine Reihe von Filmpro­du­zenten und Holly­wood­stars angeschlossen: Hollywood droht Georgia wegen Diskri­mi­nie­rungs-Gesetz mit Boykott (frei zugänglich)

Georgias Gouverneur Nathan Deal habe unter­dessen angekündigt, ein Veto gegen den geplanten „Free Exercise Protection Act“ einlegen zu wollen, meldet Blickpunkt:Film. Das Gesetz zur freien Religi­ons­aus­übung würde der Diskri­mi­nierung Anders­den­kender Tür und Tor öffnen und unter­wandere nicht nur die auf Bundes­ebene festge­schrie­benen Rechte gleich­ge­schlecht­licher Paare, sondern es gebe religiösen Verei­ni­gungen grund­sätzlich das Recht, Anders­den­kenden Dienst­leis­tungen oder eine Anstellung zu verweigern: Georgia: Druck aus Hollywood zeigt Wirkung