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Grütters: Angemessene Vergütung für Urheber und Produzenten auch bei einer geänderten Online-Verwertung sicherstellen

In der jetzt online zugäng­lichen Rede zum Auftakt der ARD-Veran­staltung „Top of the docs“ im Rahmen der Berlinale betonte Kultur­staats­mi­nis­terin Grütters: „Wenn wir wollen, dass es auch künftig Freibe­rufler gibt, die sich für einen diffe­ren­zierten, recherche-inten­siven Dokumen­tarfilm über Monate mit einem drängenden Thema beschäf­tigen, dann müssen wir – die Sender genauso wie die Politik – dafür sorgen, dass Kreative und Filmschaf­fende von ihrer Arbeit leben können (und nicht nur mühsam überleben)!“ Dieser Aspekt scheine ihr im Zusam­menhang mit der Verfüg­barkeit von Dokumen­tar­filmen und Dokumen­ta­tionen im Internet zu kurz zu kommen. Eine „Gratis-Menta­lität“ im Zusam­menhang mit geistigem Eigentum halte sie für „kultur­po­li­tisch inakzep­tabel“. Man müsse sicher­stellen, „dass eine angemessene Vergütung für Urheber und Produ­zenten auch bei einer geänderten Online-Verwertung erhalten bleibt – Stichwort 7-Tage-Regel …“

Auf den Seiten der Bundes­re­gierung: Rede von Kultur­staats­mi­nis­terin Monika Grütters zu „Top of the docs“ (frei zugänglich)