Allgemeines

Handlungsbedarf bei Schauspielergagen

Die Gagen für Neben­rollen seien um ein Drittel gesunken, schreibt Katharina Dockhorn in der Welt. Schau­spieler und Regis­seure aus der zweiten und dritten Reihe würden in Deutschland heute schlechter bezahlt als vor zehn Jahren, Honorare für TV-Wieder­ho­lungen fielen mit Ausnahme des ZDF ganz unter den Tisch. Den Grund dafür nennt Johannes Kreile, Geschäfts­führer der Sektion TV der Allianz Deutscher Produ­zenten: „Aufgrund der aus Sicht der Öffentlich-Recht­lichen ungenü­genden Gebüh­ren­er­höhung haben sie argumen­tiert, dass im Programm Einspa­rungen vorzu­nehmen seien. Im Regelfall wurden die Budgets für Fernseh­filme nicht erhöht, das heißt, die Produ­zenten mussten die Kosten­stei­ge­rungen der letzten vier Jahre alleine auffangen."

Allen sei klar, so Dockhorn weiter, dass es dringend Handlungs­bedarf gibt, damit die Schau­spieler, „die mit ihren Gesichtern Millionen in ihren Bann ziehen“, so angemessen bezahlt werden, dass sie sich nicht in die Schlangen vor dem Arbeitsamt einreihen müssten: „Lohndumping auch beim Film“ (frei zugänglich)