756 Filme dürften in Deutschland an Karfreitag nicht gezeigt werden, schreibt Imre Grimm in der Hannoverschen Allgemeinen. Die „Schwarze Liste“ der Filme, die die Prüfer der FSK seit 1980 auf den Feiertagsindex gesetzt haben, sei ein Dokument voller Absonderlichkeiten und Widersprüche. Verboten seien nicht bloß Horrorfilme wie „Nachts, wenn die Zombies schreien“ und „Jungfrau unter Kannibalen“, sondern auch „harmlose Heuler“ wie „Piratensender Powerplay“ mit Thomas Gottschalk und „Didi – der Doppelgänger“ mit Didi Hallervorden, Karl-May-Verfilmungen wie „Durchs wilde Kurdistan“, Schwarzweißklassiker wie „A Hard Day’s Night" mit den Beatles, „Mon Oncle“ und „Trafic“ von Jaques Tati und Kinderfilme wie „Max und Moritz“ und „Kalle Blomquist“: Warum „Heidi“ an Karfreitag verboten ist (frei zugänglich)
Eine Liste der SPIO-Abteilung Statistik und Marktforschung mit allen nicht für Stille Feiertage freigegebenen Filmen auf den Seiten der Piratenpartei Schleswig-Holstein: FSK-Freigaben Kino-Spielfilme, nicht feiertagsfrei 1980-2015 (Link auf PDF-Dokument, frei zugänglich)
Weitere Informationen im Absatz „Stille Tage“ des Wikipedia-Eintrags Gesetzliche Feiertage in Deutschland (frei zugänglich)