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Heinze-Prozess: 4. Verhandlungstag

Im Prozess gegen die frühere NDR-Fernseh­film­chefin Doris Heinze habe sich am Dienstag erstmals ihr mitan­ge­klagter Ehemann, Claus Strobel, vor Gericht geäußert, berichtet der Kölner Stadt­an­zeiger. Für ihn sei die Zusam­men­arbeit zwischen ihm und seiner Frau als Autor und NDR-Abtei­lungs­lei­terin nichts beson­deres gewesen, er habe sich darüber nie Gedanken gemacht. Im Filmge­schäft habe man gewusst, „wenn Leute zusammen sind, dann arbeiten sie auch zusammen“, so Strobel: Ehemann von Doris Heinze sagt aus (frei zugänglich)

Beim vierten Verhand­lungstag am Landge­richt sei es kurios zugegangen, berichtet das Hamburger Abend­blatt. Die Staats­an­walt­schaft werfe Heinze vor, einen Stoff zwei Mal verkauft zu haben. Die Bücher, um die es geht, ähnelten sich zumindest vom Titel her. Das eine heiße „Dienstage mit Antoine“, das andere „Tage mit Marie“: Hat Doris Heinze dem NDR ein Drehbuch doppelt verkauft? (frei zugänglich)

Der NDR-Justiziar habe einigen Erklä­rungen Heinzes wider­sprochen, berichtet die Süddeutsche Zeitung. Heinze habe zuvor ausgesagt, die Regelungen des NDR seien ihr nicht vollständig bekannt gewesen. Der Aussage des Justi­ziars zufolge sei aber etwa die Offen­ba­rungs­pflicht von Pseud­onymen bei Drehbü­chern lange vor dem Wechsel Heinzes zum NDR festge­setzt worden. Für Freitag dieser Woche werde die Aussage der mitan­ge­klagten Produ­zentin Heike R. erwartet: Was sie wusste (frei zugänglich)