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Heinze-Prozess: 7. Tag

Im Prozess um die NDR-Drehbuch­affäre habe am Montag der Produzent Uwe Schott als Zeuge vor dem Hamburger Landge­richt ausgesagt, schreibt Charlotte Frank in der Süddeut­schen Zeitung. Schott sei bis 2005 in Doppel­spitze mit der Mitan­ge­klagten Heike Richter-Karst Geschäfts­führer der Münchner Produk­ti­ons­firma Allmedia Pictures gewesen. Er habe erklärte, von den Betrugs­vor­gängen, die Richter-Karst vorge­worfen werden, nichts gewusst zu haben: Sein Vertrauen (SZ vom 4.9.2012, Medien­seite)

Im Hamburger Abend­blatt berichtet Kai-Hinrich Renner, Heinze habe ausgesagt, es sei „in der Branche üblich“, Rechnungen vor der Fertig­stellung eines Drehbuchs zu verschicken. Dem Richter sei es konkret um ein Drehbuch mit dem Titel „Dienstage mit Antoine“ gegangen, das bei Rechnungs­stellung noch gar nicht fertig war und später auch nie verfilmt wurde: Rechnungen für nicht verfilmtes Drehbuch gestellt (frei zugänglich)