Allgemeines

Heinze-Prozess: Deal gescheitert

In Hamburg habe der Prozess gegen die frühere Fernsehfilm-Chefin des NDR begonnen, schreibt Edgar S. Hasse in der Welt. Der erste Prozesstag vor der Großen Straf­kammer habe bei den Verfah­rens­fragen für etliche Überra­schungen gesorgt. Nach der Verlesung der die Ankla­ge­schrift sei die Sitzung unter­brochen worden: „Fast eine Stunde lang berieten Gericht, Staats­an­walt­schaft und Vertei­digung erneut darüber, ob eine Verstän­digung über das Strafmaß zu erreichen sei.“ Nachdem eine Einigung nicht möglich gewesen sei, habe die Vertei­digung den Antrag, die Kammer um einen dritten Berufs­richter zu erweitern. Nach zweieinhalb Stunden habe der Prozess unter­brochen werden müssen, weil dem Anwalt die Kräfte schwanden: Die Frau, die Marie Funder war (frei zugänglich)

In den Financial Times Deutschland schreibt  Bernhard Hübner, weil ein Vergleich gescheitert sei, „drohen der ARD peinliche Enthül­lungen“: Filmreifes Finale der Drehbuch-Affäre (frei zugänglich)

Folgende Medien beschäf­tigen sich heute ebenfalls mit dem ersten Prozesstag:
Süddeutsche Zeitung: „Frau Heinze hat Karrieren gemacht“
Tages­spiegel: Pauken­schlag – Heinze-Deal kommt nicht zustande
Hamburger Abend­blatt: Schwä­che­an­fälle stoppen den Prozess in Hamburg
(alle frei zugänglich)