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Hofer Filmtage: Nachlese (II)

Anlässlich der Hofer Filmtage 2010, „der Leistungs­schau des deutschen Kinos“, schreibt Wolfgang Höbel bei Spiegel online: „Dank der großzü­gigen und unbedingt lobens­werten Filmför­derung des CDU-Kultur­staats­mi­nisters Bernd Neumann konnte man noch nie in der deutschen Filmge­schichte so viele deutsch­spra­chige Werke im Kino bewundern.“ Doch lasse das Publikum dieses Riesen­an­gebot „in der Regel links liegen“. In diesem Jahr würden rund 120 Filme aus heimisch geför­derter Produktion in den Kinos anlaufen, einen in Deutschland gefer­tigten Kinohit jenseits von Til Schweigers „Ohren“-Knallern aber habe es schon lang nicht mehr gegeben. „Ist das schlimm oder ein lässlicher Kolla­te­ral­schaden in Zeiten herrlichen Überflusses?“ Der ganze Saal soll heulen, verdammt! (frei zugänglich)

Es gebe kein liebe­vol­leres Festival, keines, das sich mit mehr Hingabe den Autoren­filmern und ihren Werken verschrieben hat und sich so entschieden als ihr Geburts­helfer versteht, als die Hofer Filmtage und ihr Team um Direktor Heinz Badewitz, schreibt Rüdiger Suchsland in der Frank­furter Allge­meinen: Nur auf Abruf  im Paradies