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Hofer Filmtage: Nachlese

„Wenn es stimmt, dass das Kino die Dinge vor dem Verschwinden bewahrt, dann ist Hof bald als Filmstoff dran“, schreibt Chris­tiane Peitz im Tages­spiegel. Die Filmtage, „das jährliche Famili­en­treffen der deutschen Branche auf halbem Weg zwischen München und Berlin“, kämen in die Jahre: mit Heinz Badewitz als „weltweit dienst­äl­testem Festi­valchef“ (seit der Gründung 1967) und einer „üppig mit Förder- und Fonds­geldern ausstaf­fierten Filmin­dustrie, die wahlweise kreuz­brave oder ambitio­nierte, aber blutleere Produk­tionen hervor­bringt“: Ich Koch, du Täter (frei zugänglich)

Im fränki­schen Hof hätten sich einst Fassbinder, Herzog und Wenders, schreibt Carolin Ströbele in der Zeit. „Heute droht das Filmfes­tival den Anschluss an die Gegenwart zu verlieren“: Die Wohnküche des deutschen Films (frei zugänglich)