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Home-Entertainment: Marktanteil der stationären Videotheken sinkt auf 58 %

Vielerorts in Deutschland kämpften Video­theken mit sinkenden Umsätzen und nicht wenige ums Überleben, schreibt Thomas Wüpper in der Stutt­garter Zeitung. Der Video­markt sei zwar ein Milli­ar­den­ge­schäft und spiele deutlich mehr ein als die Kinos, doch der  Anteil der klassi­schen Video­theken an diesem Kuchen werde immer kleiner, weil der digitale Verleih unauf­haltsam auf dem Vormarsch ist. Besonders die US-Konzerne Netflix und Amazon lieferten sich inzwi­schen auch hierzu­lande einen heftigen Preis­kampf im Streaming – der Daten­über­tragung von Filmen per Internet. Bei Amazon könnten sich Stamm­kunden für eine Jahres­pau­schale von weniger als 50 Euro aus einer ständig erwei­terten Film-Datenbank mit mehr als 20 000 kosten­losen und teils aktuellen Titeln bedienen, rund um die Uhr und ohne weitere Kosten. Dass da klassische Video­theken nicht mithalten können, zeigten die aktuellen Zahlen zum deutschen Video­markt von GfK Panel Services Deutschland, die im Auftrag der Filmför­de­rungs­an­stalt (FFA) erhoben würden. Demnach sei mit 272 Millionen Euro der Umsatz im Filmverleih zwar voriges Jahr kaum zurück­ge­gangen, doch mit 159 Millionen Euro hätten die statio­nären Verleiher daran nur noch einen Anteil von 58 Prozent, ein Jahr zuvor seien es noch 64 Prozent gewesen:  Video­theken kämpfen ums Überleben (frei zugänglich)