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Intendant des HR Manfred Krupp: Veränderungsprozesse nicht auf „Einsparungen“ reduzieren

Der Hessische Rundfunk rechne für 2018 mit Aufwen­dungen in Höhe von 598 Millionen Euro, denen Erträge von 507 Millionen Euro gegen­über­stehen. Damit ergäbe sich ein Fehlbetrag in Höhe von rund 90 Millionen Euro. Wie der hr-Intendant Manfred-Krupp in einem medienpolitik.net-Gespräch betont, sei es der Anstalt aber auf Grund großer Sparan­stren­gungen in den vergan­genen Jahren und in der Zukunft nach derzei­tiger Planung gelungen, die Liqui­dität bis 2022 sicher­zu­stellen. Das hr-fernsehen, so Krupp, sei konse­quent auf Hessen ausge­richtet. Diese Ausrichtung soll weiter gestärkt und mit einer neuen Organi­sa­ti­ons­struktur ein breiteres und aktuel­leres Themen­an­gebot sicher­ge­stellt werden. Ein neuer Newsroom werde den hr in die Lage versetzen, die audio­vi­su­ellen Inhalte insbe­sondere im Internet schneller in die relevanten Kanäle zu verbreiten. An der gegen­wär­tigen Debatte zur Zukunft des öffentlich-recht­lichen Rundfunks ärgert den hr-Inten­danten, dass der Verän­de­rungs­prozess bei der ARD allein auf „Einspa­rungen“ reduziert werde. „Unser Markenkern ist Hessen“

(Online frei zugänglich / Das Interview ist eine Vorver­öf­fent­li­chung aus der promedia-Ausgabe 02/18)