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Internationales Trickfilmfestival Stuttgart eröffnet

Als vor eineinhalb Jahrzehnten die ersten compu­ter­ani­mierten Filme beim Trick­film­fes­tival auftauchten, hätten „Reflex­pes­si­misten“ befürchtet, dadurch entstünde „Verfla­chung, Verödung, Monokultur“, schreibt Thomas Klingen­maier in der Stutt­garter Zeitung. Alle Trick­filme würden einander in ein paar Jahrzehnten ähnlich sehen, nämlich compu­ter­per­fek­ti­ons­glatt daher­kommen. Der diesjährige ITFS-Wettbewerb zeige schön, wie unsinnig diese Ängste gewesen seien. Zwar habe der Computer in fast allen Künst­ler­ate­liers Einzug gehalten, aber er gebe keinen Stil vor, könne vielmehr als flexibles Werkzeug jeden tradi­tio­nellen Anima­ti­onsstil ergänzen oder nachahmen: Tod, Leben und Tanz auf Tellern (frei zugänglich)

Beim feier­lichen Auftakt des 17. Inter­na­tio­nalen Trick­film­fes­tivals Stuttgart am Dienstag Abend hätten die Organi­sa­toren viel Wohlwollen versi­chert bekommen, schreibt Klingen­maier ebenfalls in der Stutt­garter Zeitung. Kultur­bür­ger­meis­terin Susanne Eisenmann habe es als „das Schmuck­stück lokaler Medien­po­litik“ gepriesen: „Das Inter­na­tionale Trick­film­fes­tival ist zusammen mit der fmx ein zentraler Branchen­treff­punkt für die inter­na­tionale Elite der Anima­tions- und Trick­filmer und Spiele­ent­wickler“: Das Festival und die Fachmesse FMX (frei zugänglich)

In seiner bespre­chung der Eröff­nungs­filme schreibt Bernd Haasis in den Stutt­garter nachrichten, das Dasein sei völlig unwägbar, aber zumindest in der Anima­ti­ons­kunst sei alles möglich: Das Dasein ist ein Balan­ceakt (frei zugänglich)