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Jan Mojto: Privatsender haben fiktionales Fernsehen „ein wenig vernachlässigt“

Im Interview für die Frank­furter Allge­meine will Michel Hanfeld von Jan Mojto wissen, wie es mit den Europäern in Bezug auf „großes Serien­fern­sehen aussieht. Auf die Frage, ob die deutschen Privat­sender Pro Sieben Sat.1 und RTL im fiktio­nalen Fernsehen von den Abo-Sendern abgehängt werden, antwortet Mojto: „Die Privat­sender haben das fiktionale Fernsehen – vielleicht aus finan­zi­ellen Gründen –, nach meinem Dafür­halten ein wenig vernach­lässigt. Die Öffentlich-Recht­lichen profi­tieren davon im Augen­blick ganz eindeutig. Bei RTL deutet sich aber ein Kurswechsel an. Dass die Pay-Sender hierzu­lande in diese Kategorie schnell vorstoßen, da habe ich meine Zweifel. Wir sprechen über Produk­tionen, bei denen Sie mit Kosten von zwei bis zweieinhalb Millionen Euro pro Stunde aufwärts rechnen müssen. Das sehe ich bei Sky in Deutschland noch nicht“: Die Kunst der Intrige kommt nie aus der Mode (frei zugänglich)