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Jugendkanal: „Mittleres Abstraktionsniveau“

Das Jugend­an­gebot von ARD und ZDF entwickle sich zu einem echten Langzeit­projekt, „noch dazu mit offenem Ausgang, was die Umsetzung anbelangt“, schreibt Ulrike Simon bei Horizont.net. Selbst einen Start im kommenden Jahr habe ZDF-Intendant Thomas Bellut vergangene Woche als „hochspe­ku­lativ“, was an den politi­schen Hürden liege, die das von den üblichen gesetz­lichen Beschrän­kungen wie Sende­bezug und Verweil­dauer befreite Angebot noch zu nehmen hat. Aber auch innerhalb der ARD scheine es zu stocken. 850.000 Euro weniger als die zunächst verspro­chenen 30 Millionen wolle die ARD in die Finan­zierung fließen lassen, entspre­chend verringern werde sich der Drittel­anteil des ZDF am ursprüng­lichen Gesamtetat von 45 Millionen Euro. „Aber auch damit lässt sich ja einiges anfangen.“ Was genau, bleibe vage. Der zuständige Programm­ge­schäfts­führer Florian Hager spreche viel vom „mittleren Abstrak­ti­ons­niveau“, auf dem sich das Konzept bewege, mit dem sich die Rundfunk­kom­mission der Länder am 18. Juni befassen wolle und das bei Horizont.net zum Download bereit­steht: Politikern schmeckt Nachrich­ten­auf­ar­beitung nicht (frei zugänglich)