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Jugendkanal soll als „Content-Netzwerk“ angelegt werden

ARD und ZDF wollten ihr neues Jugend­an­gebot im Internet als „Content-Netzwerk“ anlegen, berichtet epd Medien. Nicht eine klassische Start­seite wie bei „tagesschau.de“ stehe im Vorder­grund, sondern die Verteilung unter­schied­licher Inhalte auf Dritt­platt­formen wie YouTube und Facebook, heiße es in dem Konzept zum Angebot, das dem Evange­li­schen Presse­dienst vorliege. Der Erfolg bei den Nutzern solle durch einzelne Formate bewirkt werden und nicht durch ARD und ZDF als Marke: Jugend­an­gebot von ARD und ZDF soll „Content-Netzwerk“ sein (frei zugänglich)

„Was macht man mit 45 Millionen Euro? Keine großen Sprünge. Jeden­falls wenn man beim öffentlich-recht­lichen Rundfunk ist“, spottete Michael Hanfeld am Wochenende in der Frank­furter Allge­meinen. „Keine großen Sprünge“: damit werde der ZDF-Chefre­dakteur Peter Frey zu dem neuen, gemein­samen Jugend­an­gebot von ARD und ZDF zitiert, der auch gesagt habe, es müsse eine „kluge Mischung“ aus neuem und schon vorhan­denem Programm, sein, „weil man mit 45 Millionen Euro ja angeblich gar nicht so viel machen kann“, so Hanfeld weiter: Ü14-Party  (frei zugänglich)