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Katerstimmung in Hollywood

In Hollywood herrsche Kater­stimmung, schreibt Susan Vahabzadeh in der Süddeut­schen Zeitung. Schon das Memorial-Day-Wochenende sei „desaströs“ gewesen, „Sex and the City 2“ sei an den Start gegangen und von „Shrek“ abgehängt worden – aber der war ein Sieger unter Verlierern: Weniger Tickets als an diesem Wochenende seien zuletzt 1993 verkauft worden.

Es gebe natürlich einen guten Grund, warum „Shrek“ dann doch noch der Sieger unter Verlierern war, schreibt Vahabzadeh weiter: „Der Film ist in 3D, und im Moment reicht das noch, um Filme inter­es­santer zu machen, als sie sind. Auch ,Shrek‘ ist immerhin der vierte Aufguss, und eigentlich ein Parade­bei­spiel dafür, wie enervierend 3D sein kann, es schwirren einem permanent so viele kleine Hexen um die Nase herum, dass die angemessene Ausrüstung für den Film nicht nur eine 3D-Brille, sondern auch eine Fliegen­klatsche wäre.“: Angst fressen Kino auf (frei zugänglich, Süddeutsche Zeitung vom 15. Juni, Feuil­leton)