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KEK: „Dramatische Veränderung auf den Medienmärkten“

Nach Auffassung der Kommission zur Ermittlung der Konzen­tration im Medien­be­reich (KEK) müsse das Medien­recht geändert werden, um den Verän­de­rungen in der Medien­nutzung gerecht zu werden, berichtet epd Medien und zitiert den KEK-Vorsit­zenden Ralf Müller-Terpitz: „Wir haben eine drama­tische Verän­derung auf den Medien­märkten zu beobachten." Um medien­über­grei­fende Vielfalt zu sichern, müsse das gegen­wärtige fernseh­zen­trierte Medien­kon­zen­tra­ti­ons­recht zu einer „effek­tiven cross­me­dialen Konzen­tra­ti­ons­kon­trolle“ weiter­ent­wi­ckelt werden, erklärte Müller-Terpitz. Die Kommission habe den Gesetz­geber zum Handeln aufge­fordert. Im neuen Medien­kon­zen­tra­ti­ons­be­richt stellt die Kommission fest, dass das Programm­an­gebot in Deutschland erneut gewachsen ist. Ende 2013 seien 141 private Fernseh­pro­gramme auf Sendung gewesen, 2009 waren es noch 135 Kanäle. Die Einführung neuer Zielgrup­pen­sender führe zu einer zuneh­menden Fragmen­tierung des Fernseh­marktes, heißt es in dem Bericht. Das lineare Fernsehen verliere zudem immer mehr vor allem jüngere Zuschauer an das Internet. Die Sender verbrei­teten ihre Inhalte daher auch zunehmend online, um ihre Reich­wei­ten­ver­luste auszu­gleichen: KEK fordert Weiter­ent­wicklung des Medien­kon­zen­tra­ti­ons­rechts (frei zugänglich)

Zur Presse­mit­teilung auf den Seiten der Kommission zur Ermittlung der Konzen­tration im Medien­be­reich: 5. Konzen­tra­ti­ons­be­richt: KEK spricht sich für medien­über­grei­fende Vielfalt­si­cherung aus (frei zugänglich)