„Künst­liche Intel­ligenz ist bereits in der Wirklichkeit der Filmpro­duktion angekommen – ob in Entwick­lungs­pro­zessen, bei Modellen der Finan­zierung, an Sets, in der Postpro­duktion oder der Verwertung.

Die entschei­dende Frage ist deshalb längst nicht mehr, OB sich durch KI etwas verändert, sondern WIE wir diese Verän­derung gestalten. Daran arbeiten wir als führender Verband der Filmwirt­schaft.

Denn: Filmmärkte wie die USA und Asien setzen stärker auf Techno­logie, Geschwin­digkeit, Wettbewerb und Experiment. Europa setzt stärker auf Ausgleich, Regulierung und Konsens. Das ist eine Stärke. Aber auch ein Risiko.

Wenn KI auf Basis globaler Daten optimiert, was „funktio­niert“, dann besteht die Gefahr, dass aus Vielfalt Verein­heit­li­chung wird.

Die Antwort darauf kann aber nicht Technik­ver­wei­gerung sein. Sondern: Wir müssen KI als Werkzeug begreifen, das Filmpro­duktion und kreative Prozesse stärkt, nicht ersetzt.

Filmpro­du­zen­tinnen und -produ­zenten sind kreative Köpfe und unter­neh­me­rische Profis. Wir wollen nicht nur Risiken minimieren, sondern Chancen maximieren.

Mitein­ander, nicht neben­ein­ander. Es geht dabei nicht nur um Techno­logie, sondern auch um Daten, um Persön­lich­keits­rechte und Trans­parenz – um Inhalte, Haltung und Wahrhaf­tigkeit, uns alle.

Auszug aus der Rede von Michelle Münte­fering beim German Creative Economy Summit, der Wirtschafts­kon­ferenz für Kreative in Hamburg (am 28. April 2026)

©  Hamburg Kreativ Gesell­schaft

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