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KI.KA-Affäre (XV): Manager wehren sich gegen Vorwürfe

Der NDR-Fernseh­di­rektor Frank Beckmann wehre sich gegen Vorwürfe im Zusam­menhang mit der KI.KA-Affäre um die Verun­treuung von 8,2 Millionen Euro durch den ehemalige Herstel­lungs­leiter des Senders, Marco K, schrieb Kai-Hinrich Renner vergangene Woch in seiner Medien­ko­lumne im Hamburger Abend­blatt geschrieben. Die Revision von MDR und ZDF habe Beckmann, der von 2000 bis 2008 KI.KA-Geschäftsführer war, vorge­worfen, von der Spiel­sucht K.s gewusst zu haben, dieses Wissen aber für sich behalten zu haben. Beckmann habe zwar einge­räumt, „vor elf Jahren“, als er noch nicht Geschäfts­führer gewesen sei, „gemeinsam mit Mitgliedern aus Kinder­pro­gramm-Redak­tionen und dem Ki.Ka-Herstellungsleiter anlässlich einer Tagung in Baden-Baden das dortige Spiel­casino besucht“ zu haben, lege aber Wert auf die Feststellung, Gründe für eine Schadens­er­satz­pflicht auf Grundlage seiner bishe­rigen Lektüre des Revisi­ons­be­richts nicht erkennen zu können: Medien­macher (dritter Absatz, frei zugänglich)

Ebenfalls vergangene Woche berichtete Focus, der ehemalige Fernseh­di­rektor des MDR, Henning Röhl, wehre sich gegen den Versuch seines früheren Senders, von ihm Schadens­ersatz für den Betrugsfall beim Kinder­kanal (KiKa) zu fordern. Röhl habe den MDR im Februar 2001 verlassen, Ex-KI.KA-Produktionsleiter Marco K, HABE mit seinen krimi­nellen Aktivi­täten nach bishe­rigen Erkennt­nissen erst 2002 begonnen: Ex-Manager des MDR wehren sich gegen Vorwürfe (frei zugänglich)

Auch das NDR-Medien­ma­gazin „Zapp“ hat sich letzte Woche mit der KI.KA-Affäre beschäftigt. Zum Beitrag zum Nachlesen und Ansehen auf den Seiten des Norddeut­schen Rundfunks: Offene Rechnungen: Ki.Ka-Betrug und Konse­quenzen (frei zugänglich)