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KI.KA-Affäre XVIII: „Streng geheimer“ Revisionsbericht

Mehr als 100 Seiten umfasse der Revisi­ons­be­richt, den die Experten von ZDF und MDR kürzlich zum Fall des ehema­ligen Produk­ti­ons­leiters Marco K. zusam­men­ge­stellt haben, schreibt Chris­tiane Kohl in der Süddeut­schen Zeitung. K. werde vorge­worfen, den von ZDF und ARD gemeinsam betrie­benen TV-Kinder­sender Kika in den vergan­genen zehn Jahren um rund 8,2 Millionen Euro betrogen zu haben. Der Bericht gelte als streng geheim im MDR, doch wie heiß er auch gehandelt werde: in dem umfang­reichen Druckwerk scheine immer noch nicht das volle Ausmaß der Affäre erfasst zu sein. MDR-Intendant Udo Reiter habe jetzt in einem Brief an die Gremien angekündigt, dass vermutlich noch „mit weiteren Erkennt­nissen zu rechnen“ sei. Mittler­weile habe nämlich auch die Staats­an­walt­schaft ihre Unter­su­chungen ausge­dehnt: Dunkle Details (frei zugänglich)

Fast im Wochen-Rhythmus wird ein „neues unappe­tit­liches Detail“ in dem Betrugs­skandal um den Ex-Herstel­lungs­leiter Marco K. bekannt, heißt es bei Meedia.de – „meistens jedoch nicht, weil einer der Sender freiwillig neue Erkennt­nisse kommu­ni­ziert“, sondern weil ein Nachrich­ten­ma­gazin eine entspre­chende Vorab­meldung streue: Kika-Betrug: Der schlei­chende Finanz-GAU (frei zugänglich)