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KiKA-Affäre: Schadenshöhe „nach derzeitigem Sachstand“ 9,96 Millionen Euro

Die KiKA-Affäre, bei der der damalige Herstel­lungs­leiter Marco K., unter­stützt von weiteren Tätern, den Sender zwischen 2005 und 2010 mittels Schein­rech­nungen um Geld betrogen hat, sei zwar lange her, aber der Fall nehme immer wieder neue Wendungen, schreibt René Martens in der tages­zeitung. In einer Rundfunk­rats­sitzung des MDR habe MDR-Inten­dantin Karola Wille im September mit 9,96 Millionen Euro „nach derzei­tigem Sachstand“ eine neue Schadenshöhe bekannt gegeben. Bei bishe­rigen Schät­zungen sei meist von 8,2 Millionen Euro die Rede gewesen. NDR-Programm­di­rektor Frank Beckmann, zwischen 2000 und 2008 Programm­ge­schäfts­führer des Kinder­kanals äußere sich über jenen großen Skandal, mit dem der Name des Senders noch Jahre verbunden sein wird, „nicht nur ungern, sondern gar nicht“: Der Vorabend­ver­käufer (frei zugänglich)