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Kinodigitalisierung: Verleiherkonzept „weiterhin unklar“

Vor dem Kultur­aus­schuss des Bundestags habe FFA-Vorstand Peter Dinges gesagt, er rechne derzeit mit 40 Mio. Euro, die vorbe­haltlich der Rücknahme der Klagen einiger Kinos gegen das FFG zur Verfügung stehen, berichtet Filmecho/Filmwoche. Verfügbar sei aber nur der Verlei­her­anteil der Filmabgabe von 12 Mio. Euro. Christian Bräuer (Vorstands­vor­sit­zender der AG Kino – Gilde) sehe angesichts der nach dem Umsatz bemes­senen Förder­grenzen die Gefahr, dass „die Motoren des deutschen Films außen vor gelassen“ werden.

Weiterhin unklar seien das Konzept und der Beitrag der Verleiher zur Förderung der Kinodi­gi­ta­li­sierung, so FE/FW weiter. VdF-Geschäfts­führer Johannes Kling­sporn habe diese Fragen bei der Anhörung unbeant­wortet gelassen: Modell für Kinodi­gi­ta­li­sierung weiter unklar (frei zugänglich)

Laut Johannes Kling­sporn gebe es von Seiten Brüssels derzeit noch Bedenken hinsichtlich der kartell­recht­lichen Zuläs­sigkeit des Branchen­mo­dells, berichtet Blickpunkt:Film. Keine der beiden Säulen dürfe Dritt­an­bietern die Geschäfts­grundlage entziehen. Der Zeitraum für eine Klärung dieser Frage sei offen – ein Problem gerade für jene Kinos, die im jüngst 3D-getrie­benen Kinomarkt bereits ins Hinter­treffen geraten sind: Digita­li­sie­rungs­modell: Das Warten dauert an