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Kinojahr 2013: Deutscher Film demonstriert „neue Stärke“

Im Februar, wenn die FFA ihre Zahlen für das Kinojahr 2013 vorlegt, werde sich heraus­stellen, ob die „Umsatz­mil­liarde am deutschen Boxoffice“ erneut habe erreicht werden können, berichtet Blickpunkt:Film. Die Vorzeichen stünden „nicht allzu schlecht“. Neue Stärke habe 2013 nicht zuletzt der deutsche Film demons­triert. Auf ihn entfielen laut Rentrak vom 3. Januar bis zum 29. Dezember ohne Previews rund 27,2 Mio. Besucher, was einem Markt­anteil von 23,2 Prozent entspreche. Diese Werte dürften in der FFA-Analyse noch höher ausfallen, weil Rentrak minoritär deutsche Kopro­duk­tionen wie z.B. den Besucher­mil­lionär „Hänsel und Gretel: Hexen­jäger“ (USA/D, deutscher Produzent: Studio Babelsberg) nicht berück­sichtige. Der deutsche Markt­anteil habe nach den Jahres­auftakt-Hits „Kokowääh 2“ (Barefoot), „Schluss­macher“ (Pantaleon) und „Fünf Freunde 2“ (SamFilm) wie auch der Gesamt­markt von den Hits des vierten Quartals profi­tiert: „Fack Ju Göhte“ (Rat Pack), der aktuell bei rund 5,5 Mio. Besuchern stehe, sei zum besucher­stärksten Film des Jahres avanciert, „Der Medicus“ (UFA Fiction) sei „sensa­tionell“ gestartet und bereits Besucher­mil­lionär, und Michael Bully Herbig habe zum Jahresende mit „Buddy“ (herbX film) zurück in die Erfolgsspur gefunden. Zu den weiteren deutschen Erfolgen des vierten Quartals zählten unter anderem „Frau Ella“ (Pantaleon) mit knapp 1,2 Mio. Besuchern sowie „Das kleine Gespenst“ ((DE/CH, deutscher Produzent: Claussen+Wöbke+Putz) mit rund 685.000 gelösten Tickets: Boxoffice-Milliarde in Reich­weite