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Kinojahr 2017: „Zuwächse für deutsche Filme können sich mehr als sehen lassen“

ComScore habe die vorläu­figen Gesamt­ergeb­nisse für das Kinojahr 2017 vorgelegt, schreibt Marc Mensch in Blickpunkt:Film. Zwar deute das solide Umsatz­wachstum auf das womöglich zweistärkste Boxoffice der Geschichte hin, bei der Besucher­ent­wicklung habe man sich nach den Einbußen 2016 aber noch etwas mehr erhoffen dürfen. Nach den ComScore-Zahlen sei im vergan­genen Jahr ein Gesamt­umsatz von 993.598.016 Euro erzielt worden, was einem Plus von 5,3 Prozent gegenüber dem Vorjah­res­zeitraum (943.895.528 Euro) entspreche. Anhand dieser Zahl ließe sich mit Sicherheit feststellen, dass die FFA im Februar ein Boxoffice von über einer Milliarde Euro bilan­zieren wird.

Auch wenn die vorläufige Bilanz noch etliche Unwäg­bar­keiten aufweist, so Mensch weiter, lasse sich eines doch mit Sicherheit behaupten: Ohne das Wieder­erstarken des deutschen Films wäre 2017 ein durchweg enttäu­schendes Kinojahr gewesen. Zwar sei ein Markt­anteil von 22,7 Prozent nach Besuchern und 20 Prozent nach Umsatz für deutsche Produk­tionen „per se kein Fabelwert“, aller­dings könnten sich die Zuwächse mehr als sehen lassen: Beim Boxoffice sei es für den deutschen Film um 26,3 Prozent auf 198.603.139 Euro hinauf gegangen, bei den Besuchern um 20,6 Prozent auf 25.645.202: Deutsches Kinojahr 2017: Umsatz­mil­liarde gesichert