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„Kontrakt 18“ – Produzent Aselmann: „diskussionsbereit“, aber mit „unternehmerischem Selbstverständnis“

Deutsche Drehbuch­au­torInnen fordern eine Zusam­men­arbeit auf Augenhöhe. Die Produ­zen­tInnen geben sich diskus­si­ons­bereit. Jens Mayer formu­liert zu den seit dem 1. Juli geltenden Forde­rungen des „Kontrakt 18“ einen Artikel in der taz:
Für die Allianz Deutscher Produ­zenten wird der stell­ver­tre­tende Vorstands­vor­sit­zende Uli Aselmann zitiert: „Die mangelnde öffent­liche Wertschätzung der Drehbuch­au­torInnen in Deutschland ist nicht zu leugnen“, und weiter im Artikel betont er, dass die Produ­zen­ten­al­lianz „unmit­telbar nach Veröf­fent­li­chung von ‚Kontrakt 18‘ ein Gesprächs­an­gebot gemacht“ habe, bei dem man sich mit den Drehbuch­au­torInnen zusam­men­setzt.
Grenzen sieht Aselmann aber auch: „Wir können nicht von unserem unter­neh­me­ri­schen Selbst­ver­ständnis abweichen, dass der Filmher­steller als derjenige, der das gesamt­wirt­schaft­liche Risiko einer Film- oder Fernseh­pro­duktion trägt, abschließend entscheiden muss, unter welchen Parametern und mit welchen kreativen Mitar­bei­te­rinnen und Mitar­beitern er die Produktion herstellt.“
Der Bundes­verband Regie (BVR) heißt es im Text zeige sich „solida­risch, warnt jedoch vor einem möglichen Kompe­tenz­ge­rangel beider Gewerke“. Es gilt „Kontrakt 18“

(auf Wunsch frei zugänglich)