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Künftige Kulturpolitik: „Wettbewerb der Narrative“ / „Angemessenes“ Verhältnis von Frauen und Männern

CDU/CSU und SPD scheinen die Kultur­po­litik radikal erneuern zu wollen, schreibt Jörg Häntzschel in der Süddeut­schen Zeitung (Ausgabe vom 5.2.2018, Feuil­leton). Es gäbe in den Entwürfen zur inner­deut­schen Kultur einige wichtige Passagen, hebt er hervor: "Unter anderem wird ein "angemes­senes" Verhältnis von Frauen und Männern in Jurys und Kommis­sionen und bei der Vergabe von Förder­geldern versprochen. (Für eine Quote fand sich keine Mehrheit.)" Weiterhin sollen für die "geplante Inter­na­tio­na­li­sierung der deutschen Kultur­po­litik" die Förder­mittel deutlich erhöht werden.

Michelle Münte­fering (SPD) habe erklärt: "Längst sei ein "Wettbewerb der Narrative" im Gange, in dem "jeder seine eigene Wahrheit in die Welt bringt". Es gehe um "soft power", ein Instrument, dessen Bedeutung Deutschland bisher völlig unter­schätzt habe, anders als etwa Russland oder China." Mit Goethe gegen Putin

(nicht frei zugänglich)