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L. A. Screenings: „Einkäufer treten sich auf die Füße“

„Für Hollywood herrscht eine neue Unüber­sicht­lichkeit“, schreibt Hans-Peter Siebenhaar in seiner Handels­blatt-Kolumne „Medien­macher“. In Zeiten des Monopols der öffentlich-recht­lichen Sender sei die Zahl der inter­na­tio­nalen Kunden mehr als überschaubar gewesen, selbst durch die Einführung des Privat­fern­sehens vor rund drei Jahrzehnten habe sich grund­legend nur wenig geändert. Heutzutage träten sich die Einkäufer bei den „L.A. Scree­nings“ hingegen „gegen­seitig auf die Füße“. Die Zahl der Kunden für Programmware wachse mit neuen Heraus­for­derern des tradi­tio­nellen Fernsehens wie Amazon oder Netflix, die längst nicht mehr darauf warteten, die Film- und Serienware zugeteilt zu bekommen, sondern als exklu­siver Auftrag­geber für die Studios immer inter­es­santer würden: Neue Unüber­sicht­lichkeit in Hollywood (frei zugänglich)