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„Legitimationskonflikte“ bei ARD und ZDF

Die Teile acht, neun und zehn von „Im Angesicht des Verbe­re­chens“ – „eine sehr gute, besondere, eine selten kompro­misslose Serie“ – würden am 19. November hinter­ein­ander versendet: Auflösung also weit nach Mitter­nacht, schreibt Chris­topher Keil in der Süddeut­schen Zeitung und kommen­tiert: „Man beneidet die Deutschen im europäi­schen Ausland – für beinahe acht Milli­arden Euro jährlich, die dem Gebüh­ren­rundfunk zur Verfügung stehen. Die gerade im Grundsatz beschlossene Haushalts­abgabe von 2013 an sichert ARD und ZDF mittel­fristig den Bestand. Um die quasi­steu­er­liche Finan­zierung zu recht­fer­tigen, müssen sich die öffentlich-recht­lichen Anstalten stärker und deutlich vom Kommerz-TV unter­scheiden. Das verlangt aller­dings einen radikal anderen und neuen Umgang mit Quoten und Markt­an­teilen. Doch zu dem sind ARD und ZDF offen­sichtlich noch nicht bereit. Sie geraten deshalb zunehmend in Legiti­ma­ti­ons­kon­flikte:“ – Schnelles Ende für  „Im Angesicht des Verbe­re­chens“ (frei zugänglich)