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Mainzer Tage der Medienkritik: Erneut Werbeverzicht von ARD und ZDF gefordert

„Wohin steuern die Medien – und wer inter­es­siert sich überhaupt noch für guten Journa­lismus und anspruchs­volle Sender?“ Diese Fragen seien auf den Mainzer Tagen der Fernseh­kritik gestellt worden, schreibt Alexander Krei bei DWDL.de. Am Ende sei es aber vor allem ums Geld gegangen: Zukunft der Medien: „Wer es nicht kann, soll es lassen“ (frei zugänglich)

Der Vorsit­zende der SPD-Medien­kom­mission, Marc Jan Eumann, habe ARD und ZDF erneut aufge­fordert, vollständig auf Werbe­ein­nahmen zu verzichten, so könnten die Öffentlich-Recht­lichen Vertrauen bei den Zuschauern zurück­ge­winnen, berichtet der Kölner Stadt­an­zeiger. Solange es Werbung im Programm gebe, blieben ARD und ZDF immer angreifbar, habe Eumann bei einer Podiums­dis­kussion zum Abschluss der Mainzer Tage der Fernseh­kritik gesagt. Der Umfang der Werbe­ein­nahmen sei nicht so groß, dass diese unver­zichtbar wären: SPD-Medien­po­li­tiker für Werbe­ver­zicht (frei zugänglich)

Auf den Mainzer Tagen der Fernseh­kritik suche das ZDF nach jungen Zuschauern, schreibt Jan Hauser in der Frank­furter Allge­meinen. Ein Gehirn­for­scher habe vor dem Medium an sich gewarnt: Sonst stirbt das Publikum langsam aus (FAZ, 24.03.2010, Nr. 70 / Seite 33 – Medien)

Die „Mainzer Tage der Fernseh­kritik“ seien eine Veran­staltung des ZDF, schreibt Daland Segler in der Frank­furter Rundschau. Der Gastgeber habe kaum Interesse, das Fernsehen allzusehr in den Focus des Misstrauens zu rücken: Kongress der Weißwä­scher (frei zugänglich)

Weitere Infor­ma­tionen auf den Seiten der Mainzer Tage der Medien­kritik: Neue Wahrheiten – Wer traut wem in der vernetzten Welt? (frei zugänglich)